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Haben Kunden vielleicht kein Mitgefühl?

Ein Job als Zusteller. Früher war das für einige Menschen so etwas wie eine Traumvorstellung. Denn es winkten gute Gehälter, viel Urlaub und früher Feierabend. Heutzutage ist davon zwar noch einiges übrig, aber immer weniger Menschen wollen scheinbar in dieser Branche arbeiten. Der Grund liegt in einer technischen Entwicklung, die unser aller Leben maßgeblich verändert hat. Die Rede ist vom Internet.

Für die meisten Menschen ist das Internet eine wunderbare Erfindung, die viel Spaß macht, Grenzen verschiebt oder gar ganz aufhebt und dazu auch noch jede Menge Reichtum bringen kann, wenn man sich auskennt und weiß wie man sich zu vermarkten hat.

Aber wie so oft, ist es auch beim Internet so, dass man von Fluch und Segen sprechen muss. Vor allem in der Logistik Branche kann man das gut beobachten. Die Firmen generieren immer neue Umsätze, die sie nur durch die neuen Reichweiten des Internets generieren können. Auf der anderen Seite gibt es Menschen, die dafür sorgen müssen, dass das Paket von A nach B transportiert wird und das Ganze natürlich schnell und das Paket soll heile ankommen. Das ist aber gar nicht so leicht, wie man tagtäglich auf den Straßen beobachten kann.

Leider haben viele Kunden kein Mitgefühl, so scheint es jedenfalls, wenn man sich die vielen Fotos ansieht, die so im Netz kursieren. Aber warum eigentlich nicht? Wahrscheinlich haben sie kein Mitgefühl, weil sie noch nie selber in dieser Branche gearbeitet haben. Denn dann wüssten sie, dass es durchaus ein ziemlich harter Job sein kann, der auch nach zehn Stunden Arbeit oft nicht vorbei ist und bei dem man nicht das meiste Geld überhaupt verdienen kann.

Bis es so weit ist, werden jeden Tag neue Beschwerden eintrudeln und jeden Tag aufs Neue werden sich die Zusteller Kritik von ihren Chefs gefallen lassen müssen und das nur, weil die Quote nicht eingehalten wurde.

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